Weimarer Frauenfussballclub e. V.
Weimarer Frauenfussballclub e. V.

Ein Herz für Romy-Charlott Urban

Spende für "EIn Herz für Romy" in Rostock übergeben

 

Über uns von Romy´s Unterstützern: "Ihr Lieben, gestern war ja das angekündigte Fussballturnier in Rostock, an dem auch die tollen Leute vom Weimarer FFC ( https://www.facebook.com/weimarerffc?fref=ts ) teilgenommen haben. Sie haben in den letzten 1,5 Jahren für Romy gesammelt und gestern wurde noch einmal etwas gespendet, woran auch Hilfe für Tristan ( https://www.facebook.com/HilfeFuerTristan?fref=ts ) beteiligt wurde. Rik...e wollte aber gerne, dass Tristan mehr beteiligt wird und so sagte sie, dass wir von der Gesamtsumme direkt 500,00 € an Tristan spenden werden. Dieses Geld wird nächste Woche überwiesen und wir drücken Tristan und seiner Mama die Daumen, dass er seinem Ziel, ein behindertengerechtes Auto, schnell näher kommt.

Nochmal ein dickes Danke an Melanie und ihrer Familie vom Weimarer FFC, die uns so lange unterstützt hat. DANKE!

Auf den Bildern sieht man den Weimarer FFC, Rike und Romy mit Familie/Freunden, die dort den Nachmittag verbracht haben und auch ein kräftiger Regenschauer nichts ausmachen konnte. "

Wir der Weimarer FFC versuchen seit 2013 spenden zu sammeln, um Romy´s Familie finanziell zu unterstützen. Die Spenden werden im Rahmen unserer Abschlussfahrt im August 2014 bei Romy überreicht.

 

Ihr möchtet Euch bei unserer Spendenaktion beteiligen, dann schreibt uns kontakt@weimarerffc.de oder ruft uns einfach an.

 

Warum wir dies machen? Lest selbst:

 

♥ Hallo, ich bin Henrike und Mutter zweier wundervoller Kinder, deren Leben in sehr jungen Jahren, vom Schicksal schwer getroffen wurde.

2008 erkrankte mein kleiner Engel Jonas, er war fast 4 Jahre alt, an einem Virus, der unbemerkt sein Herz angriff! Jonas war ein gesunder kleiner Junge, hatte nie Probleme mit Krankheiten, schon gar nicht mit seinem Herzen.


Ich bemerkte, dass etwas nicht stimmte, lief 3 Tage mit ihm zur Kinderärztin, wo nur ein Magen- Darm Infekt diagnostiziert wurde. Jonas wurde immer schwächer, weshalb ich beschloss, auf eigene Faust mit ihm ins Krankenhaus zu fahren. Er wurde geröntgt und nachdem die Bilder angesehen wurden, ging alles ganz schnell. Das Herz war doppelt so groß wie normal. Er kam sofort auf die Intensivstation, wurde mit Medikamenten versorgt. Nichts half, es ging ihm so schlecht, dass ich aus dem Zimmer gebeten wurde. Man kämpfte um sein Leben, während ich draußen vor der Tür saß und mit ansehen musste, wie immer mehr Leute Richtung Station liefen. Er erlitt einen Herzstillstand, wurde reanimiert und sofort an eine Herz- Lungen- Maschine angeschlossen. In Rostock konnte man ihm nicht weiter helfen, somit beschloss der Professor, ihn in ein Herzzentrum nach Bad Oeyenhausen zu fliegen.
Jonas wurde dort nur ein paar Tage behandelt, ehe man seinen Hirntod feststellte. Er lag dort in seinem Bettchen, am Leben erhalten von Maschinen, nicht einmal 4 Jahre alt. Ich entschied mich, seine Organe zur Spende freizugeben. Irgendeinen Sinn musste es einfach haben, dass er so früh sein Leben beenden musste. 4 Kindern konnte er somit noch helfen und ich wünsche mir so sehr, dass jedes einzelne ein wenig von Jonas´ Fröhlichkeit aufgenommen hat und er somit ein kleines bißchen weiterleben kann.

Im November 2010 bekam mein Leben wieder einen Sinn. Romy, die kleine Schwester von Jonas, kam zur Welt und bereicherte meine Leben von der ersten Sekunde an. Es war ein so schönes Gefühl, all die angestaute Mutterliebe endlich wieder ausleben zu können. Romy war kerngesund, lebte 1,5 Jahre glücklich mit uns und ich versuchte nicht mehr an den plötzlichen Tod ihres Bruders zu denken. Im Juli 2012 sollte uns die Vergangenheit leider wieder einholen. Ich holte Romy am Morgen aus ihrem Bettchen, bemerkte wie blass und schlapp sie war! Innerlich schrillten alle Alarmglocken, ich dachte nur "genau wie bei Jonas" und rief sofort einen Rettungswagen! Leider nahm mich die Notärztin nicht so ernst, wie ich es mir wünschte und ich musste darauf bestehen, dass Romy zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus kommt! Mein Instinkt bestätigte sich, Romy wurde kurz in der Klinik untersucht und der Arzt kam mit den Worten "Frau Urban, sie hatten recht, es ist das Herz. Romy muss sofort nach Berlin, der Helikopter ist schon unterwegs" zu uns ins Arztzimmer. Meine Beine hielten nicht mehr Stand, für mich schien die Welt ein zweites mal still zu stehen.


Romy flog mit ihrem Papa nach Berlin und wurde kurze Zeit Später, an ein Kunstherz angeschlossen. Ohne diese 'Maschine' wäre sie jetzt nicht mehr bei uns. Romy brauchte ein Spenderherz. Es begann eine schwere Zeit, mit vielen Höhen und Tiefen. Nach 1 Jahr und 2 Monaten erhielt ich am 26.8. um 6:24 den Anruf aus dem Herzzentrum "wir haben ein Angebot für Romy und es sieht sehr gut aus". Selbst jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, übermannen mich die freigesetzten Emotionen des Anrufes noch so sehr, dass ich weinen muss. Die OP verlief ohne Komplikationen, Romy erhielt endlich ihr neues Leben. Nach der OP kämpfte sie noch mit einigen Tiefschlägen, wie einer Abstoßung und einem Virus und auch heute, fast 6 Monate nach der Transplantation, sind wir noch immer nicht zuhause gewesen aber was sind schon ein paar Monate, gegen ein neues Leben!

Ich bin unwahrscheinlich stolz auf meine beiden Kinder, wenn auch tieftraurig, nur noch eines an der Hand halten zu können. Man fragt oft nach dem Sinn- und Unsinn des Lebens und warum ausgerechnet wir, beide Seiten kennenlernen mussten, Organe freizugeben und auf ein Organ zu hoffen aber ich bin mir sicher, irgendwann werde ich diese schweren Schicksalsschläge verstehen.

Rike mit Romy und Jonas im Herzen ♥

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Rasenplatz Lindenberg

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